
Motoröle
Das Kernsortiment für Benzin- und Dieselmotoren im Pkw: Es schmiert, führt Wärme ab, hält Ruß in der Schwebe und schützt vor Korrosion. Bei Turbo- und Direkteinspritzmotoren zählt vor allem die Hitzestabilität.
Kategorie ansehen
Premiumöl nach deutschem Ingenieurstandard. Für Motoren mit Turbolader, Direkteinspritzung und Start-Stopp. Fünf Kategorien — von einem Anbieter.
Motoren- und Dieselöl. Getriebe, Bremsflüssigkeit, Hydraulik. Gebinde von 1 bis 20 Liter.
Geben Sie Ihre Fahrzeugdaten ein und sehen Sie die passenden Produkte.
Sechs Branchen, jede mit eigenem Einsatzprofil und eigenen Anforderungen.
Das Ergebnis dient nur zur Orientierung. Maßgeblich ist die Spezifikation des Fahrzeugherstellers. Die Vorgabe aus dem Serviceheft hat immer Vorrang.
Die wichtigsten Betriebsstoffe in einer Marke — vom Motor bis zur Hydraulik. Insgesamt 15 Artikel, in Gebinden von 1–20 L.

Das Kernsortiment für Benzin- und Dieselmotoren im Pkw: Es schmiert, führt Wärme ab, hält Ruß in der Schwebe und schützt vor Korrosion. Bei Turbo- und Direkteinspritzmotoren zählt vor allem die Hitzestabilität.
Kategorie ansehen
Ein Diesel erzeugt mehr Ruß, und das Öl muss ihn binden. Fahrzeuge mit Partikelfilter (DPF) brauchen ein aschearmes Öl, sonst füllt sich der Filter mit Asche.
Kategorie ansehen
API-GL-Öle für Schaltgetriebe und Achsen, ATF für Automatikgetriebe. Etwas „Ähnliches“ genügt nicht: Die Gänge greifen spät, das Getriebe ruckt und die Zähne verschleißen.
Kategorie ansehen
Bremsflüssigkeit zieht Feuchtigkeit aus der Luft, und ihr Siedepunkt sinkt. Bei starker Bremsung entsteht eine Dampfblase und das Pedal wird weich. Sie wird nach Zeit gewechselt, nicht nach Laufleistung.
Kategorie ansehen
Für Gabelstapler, Bagger, Traktorhydraulik und Industrieanlagen. Die Klasse (HLP oder HVLP) und die ISO-VG-Viskosität gibt das Handbuch der Maschine vor.
Kategorie ansehen
Beide stammen aus der Molygreen-Reihe; der Unterschied liegt in der Viskosität. Motoralter und Belastung entscheiden, welches passt.


Die Zahl vor dem „W“ steht für den Kaltfluss, die zweite Zahl für die Dicke bei 100 °C.
| Eigenschaft | 5W-30 | 10W-40 |
|---|---|---|
| Für wen | Moderne Motoren mit Turbolader und Start-Stopp. | Motoren mit hoher Laufleistung, ältere Konstruktionen und Motoren unter harten Bedingungen. |
| Kaltstart | Schneller. Im kalten Klima vorzuziehen. | Langsamer. Im gemäßigten Klima ausreichend. |
| Film in der Hitze | Dünner, weniger Reibung. | Dicker; hält den Druck im verschlissenen Motor. |
| Worauf zu achten ist | Die Herstellerfreigabe und die API/ILSAC- oder ACEA-Klasse. | Die Herstellervorgabe und die ACEA/API-Klasse. Auch Motorzustand und Laufleistung zählen. |
Nach SAE J300 ist ein 5W-Öl bei −35 °C noch pumpfähig, ein 10W-Öl bei −30 °C; der Startertest (CCS) läuft bei −30 und −25 °C. Je kälter es ist, desto früher kommt ein 5W an — und in diesen ersten Sekunden verschleißt ein Motor am stärksten.
Welches Öl passt zu Ihnen?
Öl für mein Fahrzeug findenEin modernes Öl schmiert nicht nur: Es reinigt, kühlt und schützt vor Korrosion.
Es bildet einen dünnen Film zwischen beweglichen Teilen. Metall berührt kein Metall und der Verschleiß sinkt.
Es führt Wärme von Kolben, Lagern und Ventiltrieb ab — dorthin, wo das Kühlmittel nie hinkommt.
Es hält Ruß, Ablagerungen und Metallpartikel in der Schwebe und trägt sie zum Ölfilter.
Es bildet eine Mikrodichtung zwischen Kolbenring und Zylinderwand, damit die Kompression erhalten bleibt.
Es neutralisiert die Säuren und das Kondenswasser, die bei der Verbrennung entstehen.
Der Motor wird kleiner, die Leistung steigt, das Intervall wird länger — und die Last trägt das Öl.
Ein Partikelfilter hält über 90 % des Rußes zurück und brennt sich selbst frei, sobald das Abgas etwa 600 °C erreicht. In der Stadt und auf Kurzstrecken wird es nie so heiß.
Die Welle dreht sehr schnell und wird heiß. Das Öl muss der Hitze standhalten, ohne zu verkoken.
Mehr Kraftstoff gelangt ins Öl. Das Öl wird dünner und der Film schwächer.
Bei jedem Halt fällt der Öldruck auf null; beim Neustart läuft das Lager in Mischreibung, bis der Druck wieder da ist.
Es wird ein aschearmes Öl benötigt, sonst füllt sich der Filter mit Asche.
Der Motor erreicht nie die Betriebstemperatur. Kondenswasser und Kraftstoff verdunsten nicht und das Öl altert schneller.
Bei durchschnittlichen Bedingungen liegt die Norm bei 10.000–15.000 km oder einmal im Jahr. Ein verlängertes Intervall ergibt sich nur aus einer Werksfreigabe.
Wartet man zu lange, sinken Kompression und Leistung. Der Verbrauch steigt, Ablagerungen bilden sich, der Ölfilm wird dünner und der Motor verschleißt.

Ständige Kurzstrecken: unter 8 km bei normalem Wetter, unter 16 km bei Kälte.
Ständiger Stadtverkehr und viel Leerlauf.
Staubige, schlammige oder unebene Straßen. Im Winter gestreute Straßen.
Anhängerbetrieb, ständig hohe Lasten.
Bergstraßen, ständiges Bergauf und Bergab.
Taxi, Transport und anderer gewerblicher Einsatz.
Ein wichtiger Hinweis: Steigt der Ölstand von selbst, gelangt Kraftstoff oder Wasser hinein. Sofort prüfen lassen.
Öl für mein Fahrzeug findenEine Fälschung ist mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Prüfen Sie beim Kauf die zwei Sicherheitsmerkmale am Kanister.

Beim Öffnen des Deckels muss die Folie unversehrt sein. Durchstochene oder neu verklebte Folie bedeutet, dass das Produkt geöffnet wurde.
Das Siegel bricht beim ersten Öffnen und lässt sich nicht wieder verschließen.
Ist das Deckelsiegel unversehrt, ohne Anzeichen eines Risses?
Ist die Halsfolie fest verklebt und unversehrt?
Ist das Etikett gerade aufgebracht, mit scharfer Schrift und klaren Farben?
Sind Form, Nähte und Farbe des Kanisters einheitlich?
Wurde er bei einer offiziellen Verkaufsstelle gekauft?

Zum Nachfüllen unterwegs; passt in den Kofferraum.
Bei den meisten Pkw braucht ein kompletter Wechsel 3,5–5,5 Liter.
Ein Wechsel plus etwas Reserve. Praktisch im Ladenregal.
Auf einen Arbeitstag ausgelegt. Eine Bestellung reicht lange.
Ein großes Volumen, in Werkstätten und Betrieben mit der Pumpe entnommen.
Geben Sie Marke, Modell und Motor an. Die Liste der passenden Artikel erscheint automatisch.
Vergleichen Sie die Vorgabe aus Ihrem Serviceheft mit der Artikelspezifikation. Sowohl die Viskosität als auch die Qualitätsklasse müssen übereinstimmen.
Prüfen Sie Folie und Siegel am Kanister. Beide müssen unversehrt sein.
